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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 539 mal aufgerufen
 Schlagzeilen
Heike Harms ( Gast )
Beiträge:

09.09.2001 11:07
Neues von der Aktion Zollstock Antworten
Ich finde es unfaßbar!!!! Und dann wundern sich Politiker über Politikverdrossenheit!!!!
#################
-------- Original Message --------
Betreff: Brief von W. Thierse
Datum: Sat, 8 Sep 2001 18:26:24 +0200
Von: Stanislav.Straka@t-online.de (Straka)
Hallo Ihr Lieben,
So eben bin ich freudestrahlend von Iserlohn mit über 240
Unterschriften nach Hause gekommen, und schon schäume ich wieder vor Wut. In meinem Briefkasten war Brief von Büro der Bundestagspräsidenten. Weil die Anlagen auf der Liste
nicht so erwünscht sind, hier die Abschrift. :


11011 Berlin 5. September 2001

Platz der Republik 1

Telefon (030) 227 7 9372
Sehr geehrter Herr Straka

im Namen des Bundestagspräsidenten danke ich Ihnen für Ihr Schreiben vom 28. August 2001, in dem Sie über Ihre "Aktion Zollstock" informieren und den Präsidenten um einen Termin zur Übergabe Ihrer Protestbriefe und Zollstöcke bis
Ende September dieses Jahres bitten.

Zu meinem Bedauern muss ich Ihnen mitteilen, daß es dem
Bundestagspräsidenten leider nicht möglich ist, Ihnen in absehbarer Zeit einen Termin anzubieten.
Hierfür bitte ich um Verständnis. Herr Thierse rät Ihnen, sich mit Ihrem Anliegen unmittelbar an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu
wenden. Dieser Ausschuss ist für Ihre Eingaben zuständig.

Mit freundlichen Grüßen Frank-Michael Großmann

Was mich zur Weißglut bringt ist der Satz mit "Absehbarer Zeit". Ich habe nicht absehbare Zeit gefordert. Ich schrieb nur: "Es wäre schön, wenn es möglich wäre.." .
In absehbarer Zeit, heißt in der Sprache der olitiker "NIE"
Wenn Herr Thierse die Briefe übernehmen wollte, könnte er schreiben: "In absehbarer Zeit ist es nicht möglich, aber 5 Dezember wäre es mir Recht."
Wir haben fast 8.000 Briefe, die alle an W. Thierse adressiert sind, aber der Empfänger hat nicht Zeit. Mein Traum wäre, wenn er jetzt 8.000 Briefe bekommen
würde, in denen wir ihm mitteilen, daß wir in absehbarer Zeit nicht Zeit haben werden zur Wahl zu gehen. Und außerdem - was heißt hier Petitionsausschuss? Wir
haben keine Petition, wir haben 8.000 Briefe, die für Präsidenten des Deutschen Bundestages bestimmt sind und nicht für einen Beamten, der sie vielleicht in den
Müllkontainer wirft.
Ich glaube, daß uns nur ein Weg offen bleibt. Ein kurzer Brief an W. Thierse, in dem wir ankündigen, daß wir an dem und dem Tag vorm Bundestag stehen werden, um ihm die Listen zu übergeben. Die Presse und andere Medien informieren und ab geht die Post an Herrn Thierse.
Es ist Zeit zu handeln. Wir werden überhaupt nicht ernstgenommen. Das muss sich ändern, sonst ist und war alles um sonst.

Schreibt bitte Eure Meinung dazu! Ihr könnt auch Briefe an W.Thierse schreiben.
Vielleicht wird sich auch die Presse dafür interessieren, daß Herr Bundestagspräsident für 8.000 Bürger nicht Zeit hat.

Schreibt und überlegt, was wir noch machen können. Ich werde mir Eure Vorschläge anschauen und dann werde ich handeln. Wenn es sein muss, auch allein.

Viele schöne Grüße Stan. :- (((((((((((((((((((((((((((((
(((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((

Pam ( Gast )
Beiträge:

09.09.2001 12:20
Re: Neues von der Aktion Zollstock Antworten
Hallo Heike!
Das ist ja wohl der Gipfel !!!
Ich denke man solte wirklich überlegen, ob man nicht die Presse so heiß machen sollte, dass den A...löchern gar kein ausweg mer bleibt und sie uns anhöhren müssen!!!!
Dass haben die doch genau so gemacht, uns in die Enge gedrengelt, so dass wir alle keine wahl mer hatten und unseren hunden einen Maulkorb verpassen mussten, oder zum Wesenstest gehen mussten, wen wir ihn wieder loss werden wollten.
Meine Meinung zu solchen Politikern ist diese!!!
Gruß Pam



Mein Rotti, ist mein Leben!

Heike Harms ( Gast )
Beiträge:

09.09.2001 15:57
#3 Re: Neues von der Aktion Zollstock Antworten
http://www.berlin-wir-kommen.de/
Da könnte man die Briefe ja zeigen!
In was für einer Welt leben wir, mit verbrecherischen Hundehaltern wird der Staat nicht fertig, deshalb werden viele Hundehalter wie Verbrecher behandelt. Und wenn diese anständiegen Hundehalter sich wehren, dann will man es nicht wissen!

Stanislav ist auch total gefrustet, er hat noch eine Mail geschickt-
##########
Ich kann doch nicht schlafen!
Dafür fand ich in meinen Unterlagen einen interessanten Artikel aus der Bild-Zeitung.
Jetzt weiß ich nur nicht ob Herr Thierse so vergesslich ist, oder ob es wieder so eine Bild-Ente war. Hier die Abschrift.
Ich wünsche Euch eine gute Nacht.
-------------------------------------------------

Ein mutiger Vorschlag von Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse.

BÜRGER SOLLEN SELBST GESETZE MACHEN.

Bildinterview mit Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse.
BILD-Stuttgart-21. August 2000.

BILD: Herr Thierse, viele Bürger haben das Gefühl, daß an ihnen vorbei regiert wird. Wie kann die Politik wieder bürgernäher werden?

THIERSE: Ich trete dafür ein, die Bürger unmittelbar am
Gesetzgebungsverfahren zu beteiligen. In der Verfassungskommission Ungab es dafür seinerzeit keine Mehrheit. Aber ich bin dafür, das Thema so rasch wie möglich wieder auf die Tagesordnung zu setzen.

BILD: Hört sich gut an. Aber wie soll es funktionieren?

THIERSE: Wir brauchen mehr plebiszitäre Elemente in der Politik, also eine stärkere Volksbeteiligung. Denkbar wäre zum Beispiel eine Änderung des PETITIONSRECHTS: Wenn eine bestimmte Anzahl Bürgern sich etwa mit einer
UNTERSCHRIFTENAKTION gemeinsam an das Parlament wendet, dann muss sich der Deutsche Bundestag damit beschäftigen. Dazu bedarf es, anders als bei einer förmlichen Volksbefragung keiner Grundgesetzänderung.

BILD: Viele Gesetze werden mit heißer Nadel gestrickt und werden innerhalb einer Wahlperiode gleich wieder GEÄNDERT...

THIERSE: .. .das hat es gegeben, scheint aber doch nun ausgestanden. Wir brauchen für die Gesetzgebung einfach mehr Ruhe und Gelassenheit, dürfen Gesetze nicht unter dem ständigen Druck von Wahlterminen machen. Deswegen schlage ich vor, die Wahlperiode des Bundestages wie in vielen Bundesländern, von vier auf FÜNF Jahre zu verlängern. Das bringt mehr Ruhe in die politische Arbeit. Aber damit würde mehr Bürgerbeteiligung umso wichtiger.
######
Und wann kommt die Ruhe und Gelassenheit bei der Gesetzgebung???? Ich kann sie nicht finden!!

Ursel ( Gast )
Beiträge:

09.09.2001 16:25
#4 Re: Neues von der Aktion Zollstock Antworten
Allso normaler Weise ist Thierse mir wesentlich sympathischer wie Schröder.
Aber was da jetzt abläuft ist doch widersprüchlich und da sollte man Ihn freundlicher Weise drauf aufmerksam machen.
Er muß muß die Briefe ja nicht alle lesen, aber ER soll "HANDELN" und zwar zu Eurem nutzen.



Gruß Ursel

http://www.ursulas-welt.de.vu/

Heike Harms ( Gast )
Beiträge:

09.09.2001 20:54
#5 Re: Neues von der Aktion Zollstock Antworten
Liebe Ursel,
und genau deshalb sind hier Leute wichtig, die keinen Hund haben. Du kannst anderen erzählen, was Hundehaltern angetan wird! Es ist kein Rechtsstaat mehr!!!!!! Das geht alle Bürger an!!!!!
Liebe Grüße, Heike

Heike Harms ( Gast )
Beiträge:

09.09.2001 21:09
#6 Re: Neues von der Aktion Zollstock Antworten
Stanislav hat geschrieben, hat einer eine Idee, wie wir ihn unterstützen können??????
Ein Freund sagte mal, wir leben nicht in einer Demokratie, sondern in einer Deppokratrie. Ist mir gerade so eingefallen, ich weiß auch nicht wieso.
Viele Grüße, Heike
#########
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin



Betr.: Ihre Antwort von 5. September 2001. (Übergabe der Protestbriefe „Aktion Zollstock“)


Sehr geehrter Herr Thierse,

Ihre Antwort auf meinen Brief v. 28. August 2001 hat mich außerordentlich enttäuscht.

Ich habe Ihnen geschrieben, daß es mich freuen würde, wenn die Übergabe der Briefe noch vor der Berliner Demonstration am 22. September erfolgen könnte. Ich habe diesen Termin nicht zur Bedingung gemacht.

Sie stellen mir aber in Ihrem Brief keine Alternative und auch keinen anderen Termin in Aussicht. Der Antwort Ihres Referenten Herrn Frank-Michael Großmann entnehme ich, daß kein Interesse Ihrerseits besteht, 10.000 Protestbriefe von Bundesbürgern entgegen zu nehmen, Briefe, die an Sie persönlich gerichtet sind und die schon deshalb nicht in den Petitionsausschuss gehören.

Frau Dr. Feddersen-Petersen möchte Ihnen als Schirmherrin der „Aktion Zollstock“ ein Gutachten überreichen, das die Regierung der EU Kommission immer noch schuldig ist.

Sie müssen verstehen, daß ich Ihre Antwort an den größten Teil der Aktionsteilnehmer zur Kenntnis geben muss. Sie erwarten es von mir und ich bin es ihnen als Initiator der „Aktion Zollstock“ auch schuldig.

Ich bitte Sie wirklich, Ihre Antwort ernsthaft zu überdenken.

Ich möchte nicht, daß Ihr Name mit Staatsversagen in Verbindung gebracht wird.


Mit freundlichen Grüßen

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