Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  

 Aktuell  Aktuell  Pflegestellen  Pflegestellen  Tierheime  Tierheime  Medizin  Veranstaltungen  Veranstaltungen  Hundeschule  Hundeschule  Tierärzte  Tierärzte  Züchter

Das Board ist nur für registrierte Mitglieder voll zugänglich. Gäste haben nur eingeschränkten Zugang und sehen nicht alle Foren. Neuanmeldungen müssen erst per Email und durch einen Admin bestätigt werden (s.Hinweis bei der Anmeldung). Deshalb ist die Angabe einer gültigen Email-Adresse notwendig.

Euer Rottweiler Team

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 1.152 mal aufgerufen
 Frustecke
Simone Offline

Howlin\' mad~ Mone

Beiträge: 106

18.01.2002 21:18
Einschläfern war eine Qual mit Todeskampf!!! Antworten
Hallo Ihr Lieben,

gerade habe ich wieder was gehört, was mich doch echt schockiert hat. Also, ein Freund von mir mußte schweren Herzens seine Bernhardinerhündin Ronja einschläfern lassen. Nero, sein Rotti, wird bestimmt sehr trauern. Nero ist aus einem Zwinger von einem Züchter (seine Verwandschaft) verschenkt worden, nach 3 Jahre langer Qual im Zwinger. Ihm wurde nix beigebracht, er war nicht zur Zucht zu gebrauchen, also vegetierte er nur so vor sich hin. Mit drei Jahren bekam er ihn geschenkt, jetzt geht hat er ein schönes Leben. Und nun mußte ihn seine "große Schwester" mit erst 4 Jahren verlassen.
Nun, vor ca. 2 Monaten fuhren sie dann den schweren letzten Weg zum TA. Doch dann kam es: Klar, es sollten zwei Spritzen sein, nur m.E. hat der TA diese verwechselt! Denn nach der ersten angeblichen Beruhigungsspritze begann die Arme zu kämpfen, mit Zittern, Hecheln, Schreien, Aufbäumen usw. DAS KANN UND DARF DOCH NICHT WAHR SEIN!!!!! Der Freund meinte zuerst zu mir, da hätte er sie lieber selbst mit dem Bolzenschußgerät getötet oder geschaechtet (er ist Metzger), was seiner Meinung nach weniger Qual für Ronja gewesen wäre. Erst dann erzählte er mir, wie es beim TA abgelaufen ist.
Nein, so habe ich noch nie ein Einschläfern erlebt. Klar, es ist immer schlimm, aber nicht schmerzhaft für die Tiere! Was sagt Ihr? Ich habe es immer so erlebt, daß mein Schützling langsam und friedlich eingenickt ist, danach kam die schlimme Spritze. Da kann doch bei Ronja nur alles falsch gelaufen sein! Meine arme Maus, aber jetzt ist sie auch hinter der Regenbogenbrücke.
Viele liebe Grüße! Eure trauernde und schockierte Simone



Kein Hund wird bösartig geboren, er lernt nur das, was der Mensch ihm beibringt!

Dino ( Gast )
Beiträge:

19.01.2002 13:16
#2 RE:Einschläfern war eine Qual mit Todeskampf!!! Antworten
Hallo Simone !!!

Es ist natürlich absoluter Mist,was dort gelaufen ist.
Mein Hundchen war beim einschläfern ganz ruhig und hat nicht das gemacht,was Du geschrieben hast.
Ich kann nicht urteilen,ob der TA was falsch gemacht hat.
Ich weiß nur eins, wäre damals kein TA zur Stelle gwesen hätte ich meinen Hund erschießen lassen.
So hart sich das auch anhört,aber mir ist es lieber,er stirbt schnell an einem Schuß,anstatt sich zu quälen.


Bis dann Sera

Mattie Offline

ROTTIPOWER


Beiträge: 679

20.01.2002 09:53
#3 RE:Einschläfern war eine Qual mit Todeskampf!!! Antworten
Hallo Simone,

ups - da bin ich echt geschockt und in der Interpretation genau deiner Meinung.
Zuerst wird normalerweise ein Beruhigungsmittel gereicht - so wie bei einer Narkose.
Danach ein Gift injiziert.
Und hier scheint es wirklich so als ob das Gift allein verabreicht wurde.
Das ist eine absoplute Sauerei.
Nur leider wird man den TA nicht belangen können weil dieser sich sicherlich rausreden wird.
Auf jeden Fall müßte dieser Vorfall gemeldet und öffentlich gemacht werden!

Provokation ist Konfrontation des Provozierten mit seiner Argumentation
ROTTIPOWER! - Rottweiler im Rettungswesen http://www.ROTTIPOWER.de

Simone Offline

Howlin\' mad~ Mone

Beiträge: 106

20.01.2002 13:55
#4 RE:Einschläfern war eine Qual mit Todeskampf!!! Antworten
Danke, finde ich auch. Der Freund fragte ja, ob hier nicht irgendwas falsch laufen würde, darauf der TA: Nein, das muß so sein, ist schon richtig!
Nun kann ich meinen Freund auch verstehen, wenn er der Ansicht ist, wenn er's anders gemacht hätte, wäre es für sie leichter gewesen (er kennt sich aus, Metzger vom Schlachthof). War seine erste Erfahrung mit dem Einschläfern und kann ihn danach gut verstehen, wenn er jetzt seine Vorurteile dem Einschläfern gegenüber hat. Ich habe ihm zwar erklärt, daß es normalerweise anders abläuft, nur was nützt es ihm jetzt??? Er hat schließlich immer noch das Bild seiner leidenden Hündin vor Augen, die echt das Liebste Tier war, was ich kannte. Dagegen ist mein Boris sogar "problembeladen". Sie war sogar immer mit bei Gore-Parties im Freien und jeglichen Festivals. Alle haben sie geliebt! Sie haben immer auf den Bernhardiner aus dem VW-Bus gewartet... War echt toll.
Aber sie hatte immer Probleme mit einem Vorderlauf, wurde auch operiert. Hat leider nix gebracht. Der Lauf wurde immer dicker und sie hatte Schmerzen. Bei so einem großen Hund kommt amputieren nicht in Frage, schon gar nicht beim Vorderlauf. Tut mir echt noch weh, nur daran zu denken, was sie am Schluß durchmachen mußte.
Aber solche Efahrungen können Leute davon abhalten ihre Tiere zu erlösen. Es hat ja auch nicht jeder das Herz sein Tier selbst zu erlösen, davon abgesehen ist es glaube ich gar nicht erlaubt...
Werde mich auf jeden Fall erkundigen, welcher TA das war, damit man dort nicht hingeht!
Viele liebe Grüße! Eure Simone


Kein Hund wird bösartig geboren, er lernt nur das, was der Mensch ihm beibringt!

CrazyRat Offline

Jungspund

Beiträge: 46

20.01.2002 15:54
#5 RE:Einschläfern war eine Qual mit Todeskampf!!! Antworten
Es tut mir auch furchbar leid für euch und die kleine...
ich verstehe auch garnich wir soetwas passieren kann
bei dem TA wo ich mein Praktikum gemacht habe wurden die Spritzen auch nacheinander aufgezogen,das tier braucht ja auch ein paar Minuten bis es tief in die Narkose gefallen ist. Ich hab während meines Praktikums auch einige Einschläferungen miterlebt und jedesmal sind die tiere friedlich eingeschlafen und haben nichts mehr gemerkt.
Es kann zwar mal sein das ein Bein noch zuckt oder so,aber das sind Reflexe..das was du beschrieben hast bestimmt nicht.
Ganz viel Trostknuddler..
Rat

Renate Offline

RottiJule


Beiträge: 220

20.01.2002 17:40
#6 RE:Einschläfern war eine Qual mit Todeskampf!!! Antworten
Hallo Simone,

das ist ja echt Hammerhart!! Als ich meinen ersten Hund (Afghanen-Rüde)vor 7 Jahren einschläfern lassen mußte, bekam er als 1. eine Narkose, die Dosierung war für einen Kleinsthund. Er schlief sofort ein und bekam von der 2. Spritze nichts mehr mit. Es war trotzdem hart, aber was bei der armen Hündin gelaufen ist, sowas darf nicht passieren!




Vergebung, ist die beste Rache!

http://www.sonnenreich.rottipower.de

Ursel Offline

Begleithund


Beiträge: 225

20.01.2002 22:12
#7 RE:Einschläfern war eine Qual mit Todeskampf!!! Antworten
Dem Tierarzt sollte man sofort verbieten weiter zu praktizieren, damit Er nicht noch mehr Tiere so quält und qualvoll sterben läßt.




Gruß Ursel

Petra Offline

PowerRotti

Beiträge: 254

21.01.2002 03:50
#8 RE:Einschläfern war eine Qual mit Todeskampf!!! Antworten
@ Mattie
Mattie, die zweite Spritze ist keine Injektion mit Gift, sondern eine Überdosis Betäubungs/Narkosemittel, also gleiches Mittel wie bei der ersten Spritze. Früher wurde die 2te. Injektion in`s Herz gespritzt, heute in die Venen.

Hunde, die trotz schweren Leidens eingeschläfert werden müssen, können sich wenn sie ein extrem starkes Herz haben, trotz Injektion aufbäumen, da der Lebenswille irgendwie noch vorhanden ist.
Wir erlebten so etwas ähnliches, bei weitem nicht so extrem wie im Posting von Simone, vor 21 Jahren, als unser Barry (Mischung zwischen Bernhardiner u. Neufeundländer) im Alter von 17 Jahren eingeschläfert werden musste.
Die Hinterhand wollte nicht mehr, jedoch verfügte er über ein extrem starkes Herz. Der damalige Tierarzt war perplex, die Dosis hätte im makabaren Sinne ein Pferd umhauen müssen.
Es mussten 4 Spritzen gesetzt werden, bis Barry dann endgültig einschlief.

Als unsere damaligen Schäferhunde, dann nacheinander zur Regenbogenbrücke gingen, genügte eine Injektion.
Mein verstorbener Rotti Boss benötigte keine Injektion, denn er starb von einer zur anderen Minute 1999, unvorhergesehen an einem Herztod.

Mein Gedankengang ist, daß es vielleicht verschiedene Sorten von Betäubungsmitteln gibt, auf die jedes Tier anders reagieren kann.


Petra Offline

PowerRotti

Beiträge: 254

21.01.2002 04:08
#9 RE:Einschläfern war eine Qual mit Todeskampf!!! Antworten
hab zwar @Mattie in meinem Posting geschrieben, ist aber an all unsre Süßen, die zu diesem Thema Auskunft gaben, gerichtet.

Mattie Offline

ROTTIPOWER


Beiträge: 679

21.01.2002 14:52
#10 RE:Einschläfern war eine Qual mit Todeskampf!!! Antworten
Ups Petra,
ich kannte das mit der Giftspritze aus DDR-Zeiten die wurde auch ins Herz gesetzt.



Provokation ist Konfrontation des Provozierten mit seiner Argumentation
ROTTIPOWER! - Rottweiler im Rettungswesen http://www.ROTTIPOWER.de

«« Scheiss OP
 Sprung  


Mein Blog
Xobor Ein Xobor Forum
Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz