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Euer Rottweiler Team

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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 569 mal aufgerufen
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Kerstin ( Gast )
Beiträge:

24.07.2001 22:24
Unsere Story-Oder: Vorsicht bissiger Hausherr ! Antworten
Allen Menschen, die unter "bissige Hausherren" leiden, sei die folgende Geschichte gewidmet.
Vorweg bemerkt, nicht alles dreht sich dabei um Hunde.
Euch nun viel Spaß beim Lesen.


Ein Nachbar mit Rottweiler, oder Vorsicht, bissiger Hausherr!

Mitte Februar tauchte die Frage auf, ob es nicht besser sei, samt Hund in eine ruhigere
Gegend zu ziehen. Also durchstöberten wir die örtlichen Zeitungen nach einem geeigneten Objekt.
Anfang März wurden wir fündig: Eine Einliegerwohnung in einer Doppelhaushälfte, direkt am
Waldrand. Das war's.
Mit den Vermietern wurden wir schnell einig, die Kaution wurde überwiesen, und am 15.3.
bekamen wir die Schlüssel zu unserem Reich ausgehändigt. Die Renovierungsarbeiten
konnten beginnen.
Unser direkter Nachbar, der Herr aus dem angebauten Haus, machte, nebst Freundin, zunächst
einen netten Eindruck: "Auf gute Nachbarschaft", und so weiter.
Einen Tag später began schon das Dilemma.
Da noch keine Leiter besorgt war und eine Lampe angeschraubt werden sollte, haben wir es uns
gewagt, aus dem gemeinschaftlichen Nutzungsraum widerrechtlich ein Eigentum des Nachbarn zu
entwenden. Auf gut Deutsch heißt das: Wir sind in den Keller gegangen und haben, ohne
vorher zu fragen, eine leere Cola-Kiste des Nachbarn geliehen, um eben diese Lampe
zu befestigen. Was dann kam, war ein Schreiben unseres Nachbarn an die Anwältin unserer
Vermieter. Man beschuldigte uns des Diebstahls und sah sich gezwungen, sein Eigentum
zukünftig mittels eines Vorhängeschlosses an der Kellertür zu schützen.
Was nun? Befinden sich doch in diesem gemeinschaftlichen Nutzungsraum sämtliche Wasseruhren,
Zähler und die Heizanlage der beiden Häuser...
Naja, nicht unser Problem, sollten sich doch die Vermieter damit auseinander setzen.
Aber es kommt noch dicker.
Einen Tag vor dem offiziellen Einzug, am 31.3. dieses Jahres, gingen wir mit unserem
Rottweilerrüden spazieren. Ich vergaß eingangs zu erwähnen, daß jeder in unserem Dorf einen
Hund hält, so auch unser Nachbar. Er besitzt einen Schäferhundmischling, bereits 10 Jahre alt
und seit ewigen Zeiten schon in unserem Dorf alleine unterwegs.
Wir waren also mit unserem Kraftpaket auf dem Weg nach Hause. Blacky, der Schäfermix, sah uns und
kam sofort angelaufen, schließlich ist er der Chef im Ort!
Naja, wir ließen Azlan eben los, wir wollten schließlich nicht, daß der Hund das Gefühl bekommt,
uns verteidigen zu müssen und harrten der Dinge, die da kamen.
Es knallte, kurz und unblutig, 5 Sekunden Raufen, dann war Friede, Freude, Eierkuchen.
Die Fronten waren geklärt, 56 kg gegen 30 kg, ich muß nicht erwähnen, wer sich unterwarf.
Ohje, fortan hatten wir, laut Nachbar, eine Kampfmaschine, die hochgefährlich ist, sodaß
sie einen Maulkorb tragen muß! Dies sagte jedenfalls angeblich der zuständige Mensch
vom Ordnungsamt, an diesem wunderschönen SAMSTAG-Nachmittag zu unserem achbarn.
Dieser "recht-schaffende" Nachbar, nennen wir ihn fortan Herr J., ließ es sich auch noch von der
zuständigen Polizeibehörde bestätigen. Alles telefonisch.
1.4.: Ich sagte es ja bereits, JEDER im Dorf hält einen Hund, natürlich auch der Nachbar des
Herrn J. .
Wir waren wiedereinmal beim Spaziergang, diesmal auf dem Weg zum Wald.
Wir dachten an nichts Böses und genossen die gute Luft. Azlan war selbstverständlich
ordnungsgemäß angeleint.
Direkt vor dem Haus von Herrn Z., dem Nachbarn des Herrn J., stand der Eigentümer und
sprach uns an: "Sie haben doch einen Rottweiler."
Ich: " Ja, und?"
Er: "Der hat hier Maulkorbpflicht."
Ich: " Nein, wir haben uns beim Ordnungsamt erkundigt. In Rheinland-Pfalz besteht keine
Maulkorbpflicht für Rottweiler."
Er: "Das habe ich aber anders gehört."
Ich ließ seine Worte zirka 2 Sekunden auf mich wirken, wollte gerade zu einer Antwort
ansetzen, als ein großes schwarzes Etwas aus dem Garten des Herrn Z. schoß und sich in unserem
Hund verbiß. Bei genauerer Betrachtung entpuppte sich das schwarze Gebilde als ein Hund,
Marke "Eurasier". Azlan war völlig unvorbereitet und sichtlich verdutzt.
Mein Verlobter reagierte, er ließ die Leine los, Azlan sollte sich schließlich wehren
können. Herr Z. reagierte ebenfalls. Er nahm sich einen überdimensionalen Besen zur Hand,
schlug damit auf unseren Hund ein, fluchte und schrie: "Tun sie ihren Kampfhund weg !"
Seine Frau mischte, sicherheitshalber auf der Terrasse bleibend, kräftig mit:
"Sie, was machen sie eigentlich, wenn ihnen ein Kind entgegenkommt?"
Wir: "Gute Frau, kennen sie den Hund? Was sollen wir schon machen, gar nichts."
Azlan zeigte mittlerweile Angst und wich vor dem Eurasier-Ungetüm zurück.
Dieser schien aber "Aus" und "pfui" noch nie gehört zu haben.
Armer Azlan! Er wurde oft gebissen, blutete aus vielen kleinen Wunden und bellte seinen wütenden
Gegenüber nur verständnislos an.
Es gelang mir schließlich, seine Leine zu nehmen und ihn zu mir zu holen.
Die Regierung von Mr. Eurasier schaffte den Hund schließlich wieder in den Garten.
Für mich war der Tag, und Rheinland-Pfalz sowieso, gegessen.
Ich wollte nach NRW zurück ! Lieber Maulkorbpflicht für Azlan und Sachkundenachweis für mich,
aber dafür RUHE!!!
Das dollste Ding kam dann, als wir sahen wie Herr J. schnellen Schrittes, für seine
überdimensionale Leibesfülle eher ungewöhnlich, zu Herrn Z. lief.
Wir hörten ihn schon aus der Ferne rufen:
"Ja, unser Hund wurde gestern auch angefallen!"
Ich fing an, den Geisteszustand von Herrn J. anzuzweifeln.
Der Mensch hatte doch mit eigenen Augen gesehen, welcher Hund angefangen hat.
Nun hatten wir den Salat. Einen bösen Kampfhund an der Leine und zwei tobende Nachbarn am Hals!
Wir beschlossen, Vorsorge zu treffen, schrieben beide Vorfälle nieder und bewegten uns
am nächsten Morgen, pünktlich um 9, zum zuständigen Ordnungsamt.
Den Namen des zuständigen Beamten hatte uns Herr J. ja freundlicherweise bereits am
Samstag mitgeteilt.
Also suchten wir Herrn M. in seinem Büro auf und erzählten die ganze Geschichte.
Herr M., übrigens ein sehr netter Mensch, hörte uns geduldig zu, nahm unsere Notizen entgegen
und erklärte uns, er könne, wenn wir darauf bestünden, zur Klärung in puncto Agressivität,
das veterinärmedizinische Amt einschalten.
Wir verzichteten, ließen uns aber noch bestätigen, daß Herr M. den Namen J. noch nie gehört
hatte und er sich daran erinnern konnte, am Samstag zuhause gewesen zu sein.
In Rheinland-Pfalz haben Beamte am Wochenende nämlich frei und telefonieren für gewöhnlich
auch nicht mit Herren Namens J. zum Thema Kampfhunde und Maulkorbpflicht.
Nun fühlten wir uns eine ganze Ecke besser, fuhren gutgelaunt nach Hause.
Die nächste Woche war relativ ruhig, keine besonderen Vorkommnisse.
Da Herr M. uns auch nebenbei mitgeteilt hatte, daß nicht einmal eine Leinenpflicht für
Rottweiler bestünde, ließen wir Azlan fortan direkt vorm Haus schon frei laufen.
Aber es kam, wie es kommen musste.
Ein Rottweiler vergißt nichts, schon gar nicht unser Azlan !
Am nächsten Sonntag sah er Mr. Eurasier im Garten sitzen. Alle Kommandos fruchteten nicht mehr,
unser Rotti stellte sich taub und began seinen Rachefeldzug.
Er stürmte duch das geöffnete Gartentor des Herrn Z. und stürzte sich auf dessen Hund.
Ihr kennt Herrn Z. ja schon, er fluchte und schrie wieder einmal.
Mein Verlobter hechtete ebenfalls in den Garten und erwischte Azlan am Ohr.
Gut erzogen, wie der Dicke ist, ließ er beim "Aus" auch sofort von seinem Gegner ab.
Azlan kam wieder an die Leine und samt Herrchen nach Hause.
Beide waren sichtlich außer Atem.
Herr Z. fuhr selbstverständlich zur Polizei und erstattete Anzeige wegen Hausfriedensbruch.
Schließlich darf Niemand seinen Garten betreten, auch nicht, um seinen Hund dort heraus-
zuholen.
Danach begab er sich zum Ordnungsamt, um die entsprechenden Schritte gegen unseren Hund
einzuleiten.
Dort bekam er von Herrn M. gesagt, er sei selbst Schuld, solle er doch auch dafür Sorge tragen,
daß sein Gartentor geschlossen bleibt.
Aber wenn er darauf bestünde, könne Herr M. das veterinärmedizinische Amt, zwecks Klärung
in puncto Agressivität.....
Herr Z. verzichtete.
Bei diesem ganzen Streß hatten wir Herrn J. völlig vergessen.
Dieser brachte sich am Ostermontag aber selbst wieder in unsere Erinnerung.
Wie ihr noch nicht wisst, befindet sich unser Parkplatz direkt vor unserer Eingangstür, über den
Herr J. ein Wegerecht von 50 cm zu seinem Eingang besitzt.
Ich gebe es ja zu, bei der Leibesfülle des Herrn J. ein kleines bischen zu wenig.
Also nehmen wir auf seine Gebrechen Rücksicht und parken 97 cm von seinem Eingang weg.
So sollte es problemlos möglich sein, am Spiegel meines Autos vorbeizukommen.
Nein, das kann Herr J. nebst Freundin, übrigens das gleiche Proportionskaliber, nicht.
Ostermontag, 15 Uhr, mein Verlobter war gerade mit dem Hund spazieren, es klopfte.
Ich: "Ja?"
Herr J. :"Das geht so nicht, hier passt ja nichtmal ein Kinderwagen durch, außerdem darfst
du hier nicht parken, das ist mein Grundstück !"
Ich: "Quatsch, der Parkplatz gehört unserem Vermieter und wir haben ihn mitgemietet."
Er:" Dann ruf ich jetzt den Abschleppdienst!"
Ich:"Tu das!"
Die Osterlaune war dahin. Ich begab mich zum Telefon, rief unsere Vermieter an, wünschte
"Frohe Ostern" und erzählte. Mitten im Gespräch kam meine bessere Hälfte zurück.
Ich hörte mit einem Ohr: "Was sucht der Blumenkübel hinter unserem Auto ?"
Ich guckte etwas irritiert, beendete das Gespräch und wandt mich meinem Verlobten zu.
"Was für ein Blumenkübel?", fragte ich.
"Na der hinter'm Auto!", bekam ich zur Antwort.
Ich ging zum Fenster, und dann sah ich ihn auch: Maße ca. 70x70 cm, aus Ton, dunkelgrau,
schöne Farbe ! In ihm wuchsen komische Pflanzen, die ich nicht näher bestimmen konnte.
Na klasse! Wir wollten doch eigentlich noch die obligatorischen Verwandtschaftsbesuche abhalten.
Mein Männe ging also zum Nachbarn J. und forderte ihn auf, innerhalb von 5 Minuten den besagten
Kübel zu entfernen. Dies geschah dann tatsächlich, allerdings bewegt sich werter Herr J.
selten selbst, sodaß auch in diesem Fall seine Freundin Hand anlegen mußte.
Am nächsten Morgen auf dem Weg zum Mülleimer, fiel mir dann ein neues Hinweisschild an der
Hauswand des Nachbarn auf: "Wer hier parkt, fährt auf Felgen heim. Vorsicht! Bissiger Hausherr!"
Mir kam sofort der Gedanke, daß sich der gute Mann gar nicht besser hätte beschreiben können,
bissig war er ja nun tatsächlich mehr als genug.
So langsam reichte es uns nun aber, wir fühlten uns mit dem Schild an seiner Wand gar nicht
mehr so wohl. Unsere Besucher wurden ab sofort aufgeklärt und gebeten, ihre Autos vor der
Abreise genauestens zu untersuchen.Nachfragen beim Anwalt hatten ergeben, daß die Aufschrift
des quietschgelben Schildes eine öffentliche Androhung darstelle.
Nun denn, solange nichts passiert, konnte man ja auch nichts dagegen unternehmen.Da in den Augen
des Herrn J. ziemlich oft etwas passiert, unternimmt er auch ziemlich oft etwas.
So geschehen ganze Vier Tage später, als wir unseren beantragten Zigarettenautomaten bekamen.
Dies war selbstverständlich von unseren Vermietern genehmigt.
An diesem wunderschönen Montagmorgen kamen zwei Mitarbeiter der Firma H., maßen die Treppenmauer
aus, bohrten die Löcher und hängten schließlich den Automaten an die Wand.
Alles in Allem gute 1,5 Stunden Arbeit. All dies geschah unter den wachsamen Augen des Herrn J.,
wir dachten uns allerdings nichts dabei.
Nach getaner Arbeit verabschiedeten sich die Herren und wünschten viel Freude mit dem Automaten.
Zwei Stunden später waren die netten Menschen wieder da. Der Besitzer der Mauer habe angerufen,
der Automat müsse wieder ab.
"Wie bitte? Nichts da, der bleibt hängen!"
Die Herren erzählten uns, daß ein Herr J. angerufen habe, es sei seine Mauer und der Automat
müsse wieder ab.
Wir baten die Arbeiter herein und klärten sie ersteinmal auf, wem die Mauer gehört.
Nach Rücksprache mit dem eigenen Chef war für die Herren schnell klar, was zu tun ist.
Herr J. bekäme die Rechnung für die zusätzliche Anfahrt, sagten sie.
Der Automat hängt übrigens immer noch an der Mauer unserer Vermieter !
Uns wurde es nun doch langsam zu bunt, wir beschlossen, "zurückzuschießen".
So entstand aus reiner Laune heraus eine Tabelle, in der die "Schandtaten" des Herrn J.
aufgelistet waren.
Kellerschloß, Maulkorbpflicht, Parkplatz, Zigarettenautomat, Darunter stand der aktuelle
Punktestand, wie beim Fußball: 4 zu 0 für uns!
Diese Tabelle hängten wir von innen an die Glasscheibe unserer Eingangstür, damit sie Herr J.
auch gut sehen konnte. Nach einer Stunde war der Zweck erfüllt, er hatte sie gelesen.
Der Zettel verschwand wieder. Sinn der Sache war, er sollte einmal sehen, wie lächerlich er
sich die ganze Zeit verhalten hatte.
Nach drei Tagen war seine Rache fällig !
Ich sah, eher zufällig, aus dem Schlafzimmerfenster und blickte auf einen riesigen Müllberg.
Hatte Herr J. doch tatsächlich all seine gesammelten, gut gefüllten Wertstoffsäcke dort deponiert.
Ehrlich gesagt, es platzte mir bald der Kragen.
Wir riefen mal wieder unsere Vermieter an, inzwischen waren wir schon beim "Du" angelangt,
kein Wunder, bei so engem Kontakt. Diese versprachen, Herrn J. telefonisch aufzufordern,
unverzüglich seine Tüten zu entsorgen, da das Grundstück vor dem Fenster zu unserer Wohnung
gehöre. Gesagt, getan. Herr J. erklärte sich tatsächlich einverstanden.
Was geschah? Er stellte den Müll genau NEBEN unser Fenster, immer noch auf unserem Grund.
Am nächsten Morgen hatte sich immer noch nichts geändert. Da wir ein Wegerecht durch den
Garten des Herrn J. besitzen, ging mein Schatz in aller Herrgottsfrühe die Wertstoffsäcke auf
seine Art entsorgen: Halb legend, halb werfend (eine Tüte zerriß leider dabei), beförderte
er sie in das Terrain des Herrn J. zurück.
Wir konnten endlich lüften!
Um 10.30 Uhr tobte nebenan ein ohrenbetäubendes Geschrei los, das ganz bestimmt 10 Tote
hätte wecken können! Die zukünftige Frau J. wollte Herrn Z. sicherlich in Nichts nachstehen
und beweisen, daß auch sie gut fluchen gelernt hat.
Ich hörte öfter "Polizei" und die kam dann auch. Die netten Beamten begutachteten das Chaos
im Garten und erklärten Herrn J. und Freundin, eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch sei bei
einem Wegerecht nicht möglich und außerdem verbiete schon der gute Anstand die Lagerung
von Müllsäcken unter einem Schlafzimmerfenster.
Sie wünschten noch einen guten Tag und fuhren, unverrichteter Dinge, wieder ab.
Tja, da standen sie nun, Herr J. und Verlobte, wie zwei begossene Pudel.
5 zu 0 für uns !
Der Müll lagert übrigens heute vor dem Gartenhäuschen der Nachbarn. Na bitte, es geht doch.
Zur Zeit ist es fast schon langweilig hier, ich bin mal gespannt, was die beiden als
nächstes "aushecken" werden.
Sagt selbst, liebe Leser, ist es nicht abwechslungsreich mit bissigen Hausherren?




Der Glaube in uns, geboren aus Hoffnung, weist einen Weg, der Zuversicht heißt.
rottikind@rottweilerclub.de

Heike Harms ( Gast )
Beiträge:

24.07.2001 22:58
Re: Unsere Story-Oder: Vorsicht bissiger Hausherr ! Antworten
Hallo Kerstin,
man kann denken, es ist ein Märchen, so etwas gibt es doch nicht unter erwachsenen Menschen, oder?
Es ist aber wahr, wie weit sind wir gesunken?
Kann nicht jeder den Anderen so leben lassen wie er will?
Solange er keinen über das notwendige Maß hinaus belästigt, es sollte doch möglich sein! Aber der Frust von der Arbeit wird dann bei den Nachbarn abgeladen! Und unsere Hunde sind die Statisten in diesem Kampf!
Was sagte ein Bekannter: "Je mehr Leute man kennt, je mehr Idioten kennt man auch!" Die Nachbarn gehören eben zu dieser Gruppe.
Ich wünsche Euch eine Wohnung mit netten Nachbarn.
Viele Grüße, Heike

Nadja ( Gast )
Beiträge:

27.07.2001 17:26
Re: Unsere Story-Oder: Vorsicht bissiger Hausherr ! Antworten
Hallo Kerstin,
mit solchen Story`s kann ich auch aufwarten. Wir bezogen vor 2 1/2 Jahren unsere Eigentumswohnung. Glücklich und stolz in der Erwartung: Nun haben wir vorm Vermieter Ruhe. Naja, wenn dann nicht die Miteigentümer wären. Das erste halbe Jahr ging alles gut...und dann kam Kampfrotti Shiva! Plötzlich hagelte es Beschwerden:
Hund knurrt Nachbarn an... so so dann muß sie sich wohl heimlich den Wohnungsschlüssel schnappen, beim Nachbarn klingeln und knurren!
Hund verschmutzt die Eingangstüren und zwar ganz oben... so so dann muß sie sich wohl heimlich eine Leiter geholt haben um ihre Schmutzpfotis oben abzuwischen!
Hund kackt auf die Gemeinschaftswege... so so dann sammelt sie wohl heimlich ihre (oder welche auch immer) Kacke hinter Frauchens Rücken und verteilt sie erstaunlich gleichmäßig direkt vor allen drei!!! Eingangstüren!
Habe ich nicht einen verdammt klugen Hundi???
Da wird geklingelt und geschimpft, weil wir es wagten am Ostersonntag einen!! Nagel in die Wand zu schlagen. Ostern ist das verboten!
Da wird unser parkendes Auto ausgemessen (vor unserem Wagen steht noch ein Motorrad), weil die Stoßstange 1 - 2 cm über unseren Parkplatz herausragt!
Du siehst also.... Du bist nicht allein... grins....



Nadja Thoma

Kerstin ( Gast )
Beiträge:

27.07.2001 22:10
#4 Re: Unsere Story-Oder: Vorsicht bissiger Hausherr ! Antworten
*gröhl* WAHNSINN !!!! Deine Shiva ist klasse, melde sie doch im Zirkus an
Und wir dachten schon, es geht nur uns so klasse mit den Nachbarn.....übrigens, einen sind wir bald los: Mr. Eurasier zieht es wohl vor, der Kampfmaschine nicht mehr über den Weg zu laufen und zieht in's Dorf :-)))))


Der Glaube in uns, geboren aus Hoffnung, weist einen Weg, der Zuversicht heißt.
rottikind@rottweilerclub.de

Nadja ( Gast )
Beiträge:

28.07.2001 20:02
#5 Re: Unsere Story-Oder: Vorsicht bissiger Hausherr ! Antworten
Tja, solch ein Glück haben wir wohl nicht... Aber ich bin doch wirklich stark am überlegen einen Pflegerotti zu nehmen, vielleicht "klappt es dann mit dem Nachbarn"... (mit Auszug, Wegrennen, Schreien ................)
Liebe Grüße...



Nadja Thoma

Heike Harms ( Gast )
Beiträge:

28.07.2001 22:57
#6 Re: Unsere Story-Oder: Vorsicht bissiger Hausherr ! Antworten
Nadja, wieviele Wohneinheiten sind denn in Eurem Haus?
Wir erhalten die "Norddeutsche Haus- und Grundeigentümer Zeitung", was da für Urteile stehen, es sind wohl viele Menschen an der Schwelle zum Wahnsinn, wenn man mal darüber nachdenkt, um was gestritten wird.
Wir haben da richtig Glück, normale Nachbarn, alte Einfamilienhausgegend mit relativ großen Grundstücken.
Ich glaube, die Menschen wohnen zu dicht zusammen.
Unser Nachbar grillt öfter, kein Thema, es ist ja auch 15 Meter weg. Elko würde den Besuch dann verbellen, dann bleibt er eben drin. Aber wenn er bei "Fremden" auf dem Nachbargrundstück bellt, finden die Nachbarn es grundsätzlich gut, es ist eben auch ein "Mehr" an Sicherheit, wenn sie im Urlaub sind.
Hoffentlich habt Ihr nur einen Stiesel im Haus.
Wir wohnen im "Speckgürtel" von Hamburg, und wo wohnst Du?
Ruhe und Kraft, es wird schon klappen.

Nadja ( Gast )
Beiträge:

29.07.2001 18:24
#7 Re: Unsere Story-Oder: Vorsicht bissiger Hausherr ! Antworten
Hallo Heike,
wir wohnen in Quickborn, nördlich von Hamburg. In unserem Block wohnen 3 x je 9 Wohneinheiten. Doch leider wohnen bei uns fast nur solche Drösel. Entweder laut und hysterisch oder panisch in die Büsche schlagend, wenn Fiffi des Weges kommt.Einige sind ganz okay, deswegen gab es wohl noch keine Abstimmung "Gegen Hunde" im Haus. Shiva ist der einzige Hund im Haus. Im Nachbareingang lebt noch eine Familie, die sich hinterhältiger Weise zwei Kinder angeschafft hat (die einzigen Kinder im Block). Nur dagegen kann man ja nun nicht abstimmen... tropfende Ironie...
Aus welcher Ecke Hamburg`s/Umgebung kommst Du?




Nadja Thoma

Heike Harms ( Gast )
Beiträge:

29.07.2001 19:44
#8 Re: Unsere Story-Oder: Vorsicht bissiger Hausherr ! Antworten
Hallo Nadja,
Quickborn, da war ich auch schon, im Justus-von-Liebig-Ring, Schlachterei Claußen, dort holen wir im November immer unser 1/4 Rind. Ist für Elko aber eine riesen Aufgabe, er ist ja "Koche- und Kostehelfer". Man darf von dem Fleisch nichts selber nehmen, obwohl es für ihn erreichbar ist. Aber wenn jemand kommt, ob der auch Bescheid weiß? Diese "Fleischwannen" würden verteidigt! Wenn einer kostet, der Rudelführer und er, andere haben gar nicht das Wissen und die Erfahrung!
Ich wohne in Schenefeld, es gibt ja zwei, ich wohne in dem bei Hamburg. Also gar nicht so weit weg.

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